Rauchen in der Stadt
 
Bericht aus der Nordsee-Zeitung vom 24.02.2007
In Bremerhaven sind unlängst einige Unternehmen den europäischen Vorbildern gefolgt. Die Fischrestaurant-Kette Nordsee hat Anfang des Jahres ihre Lokale zur rauchfreien Zone erklärt, die drei Bremerhavener Mc Donald’s-Filialen sind ebenfalls seit Januar rauchfrei – Monate früher als die anderen Lokale der Kette. Auch bei Abelmann darf nicht geraucht werden. Die Bäckerei Engelbrecht zieht nächste Woche nach, bietet ab 1. März „ungeräucherte“ Brötchen in ihren Cafés. Wer bei Burger King Pommes isst, kann in die rauchfreie obere Etage gehen. In der Hamburger Farm kann dagegen rauchen wer will.
Das Land Bremen verabschiedete im August 2005 ein Gesetz, nach dem Krankenhäuser, Kindertagesstätten und Schulen rauchfrei zu bleiben haben. Auch Bahnhöfe sind für Raucher inzwischen tabu. In anderen öffentlichen Gebäuden herrschen noch keine einheitlichen Regeln: Während man sich beim Eishockeyspiel auf der Tribüne munter qualmen kann, ist in der Stadthalle bei Basketballspielen der Eisbären Bremerhaven Rauch-Abstinenz geboten.
Einige Gaststätten wie die „Blattlaus“ werden Rauchern und Nichtrauchern gleichzeitig gerecht. Dort gibt es einen separaten Raucherbereich. „Bei einem absoluten Rauchverbot in Gaststätten müssen wir vor den Türen Aschenbecher aufstellen“, sagt Blattlaus-Geschäftsführerin Beate Kühnau. 
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